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Autobatterie-Ratgeber: Alles was du vor dem Kauf deiner Autobatterie wissen musst!


Autobatterien im Vergleich:

 

 

Wenn du dich derzeit mit dem Kauf einer Autobatterie befasst, was du vermutlich tust, sonst wärst du ja nicht auf dieser Seite gelandet, dann geht es dir sehr wahrscheinlich wie den meisten Leuten: Dir schwirren die verschiedensten Fragen rund um den Kauf deiner neuen Autobatterie im Kopf herum, auf die du noch keine Antworten gefunden hast. Nachdem du dir den nachfolgenden Beitrag durchgelesen hast, werden sich die meisten deiner Fragen jedoch in Luft aufgelöst haben. Also, los geht’s:

 


Was bedeutet bei einer Autobatterie das Ah?

Das Ah steht für Amperestunden, was nichts anderes als eine Maßeinheit für elektrische Ladung ist. Mit Ah wird die Kapazität der Autobatterie angegeben, welche Aufschluss über den in der Autobatterie gespeicherten Strom gibt. Im Umkehrschluss sagt die Angabe der Amperestunden also nichts anderes aus als wie lange eine Autobatterie entladen werden kann.

Um es überspitzt zu verdeutlichen: Gehen wir davon aus, eine beliebige Autobatterie hat eine Kapazität von 60 Ah. Dann heißt dies, dass die Autobatterie bei einer Belastung von 60 A nach einer Stunde leer wäre.

 


Worauf ist beim Kauf einer Autobatterie zu achten?

Eigentlich musst du nur zwei Dinge beachten, wenn du dir eine neue Autobatterie kaufen möchtest:

  • Kapazität (Ah);
  • Maße der Autobatterie.

Am einfachsten ist es, wenn du dir eine Autobatterie kaufst, die die gleiche Kapazität wie deine alte Autobatterie hat. Hierzu musst du nur einen Blick auf deine alte Autobatterie werfen.

Alternativ findest du die Angabe auch in deinem KFZ-Handbuch. Solltest du dich hingegen  dafür entscheiden eine Autobatterie mit einer größeren Kapazität zu kaufen, so solltest du dich im Vorfeld bei deinem KFZ-Hersteller erkundigen, ob dies möglich ist. Hintergrund ist, dass die maximale Kapazität von der Leistungsfähigkeit der Lichtmaschine abhängig ist.

Neben der Kapazität musst du, wie oben bereits kurz angeschnitten, auf die Maße der neuen Autobatterie achten, damit diese auch in das vorgesehene Batteriefach passt. Die Maße findest du ebenfalls in deinem KFZ-Handbuch.

 


Was ist bei einer Autobatterie das Plus und was das Minus?

Eine Autobatterie besitzt zwei Pole. Einen Pluspol und einen Minuspol.

Der Pluspol ist rot und wird, wie der Name bereits vermuten lässt, mit einem Plus gekennzeichnet.

Der Minuspol ist hingegen schwarz oder blau und wird mit einem Minus gekennzeichnet.

 

 


Wie sollte man eine Autobatterie abklemmen?

Sofern du die Autobatterie selber wechseln willst, gelangst du früher oder später an den Punkt wo du dich Fragen solltest, was du bei der Autobatterie zuerst abklemmen sollst.

Beim abklemmen der Autobatterie solltest du immer erst den Minuspol (schwarz oder blau) abklemmen. Leg diesen so bei Seite, dass er nicht zurück an den Batteriepol gelangen kann. Willst du auf Nummer sicher gehen, dann nutze einen Kabelbinder. Nachdem du den Minuspol gelöst hast, kannst du anschließend den Pluspol (rot) lösen.

Wenn du anschließend eine neue Autobatterie anschließen möchtest, verhält es sich andersherum: Erst schließt du den roten Pluspol an. Erst danach schließt du den schwarzen oder blauen Minuspol an.

 


Wie lässt sich eine Autobatterie überbrücken?

Wenn dein Auto nicht anspringt, solltest du zuerst versuchen die Autobatterie zu überbrücken. Im Idealfall ist einfach nur die Autobatterie leer und größere Reparaturen bleiben dir erspart (das genügend Benzin im Tank ist, wird an dieser Stelle einfach mal unterstellt).

Nun stellt sich die Frage, wie du deine leere Autobatterie überbrücken kannst. Und zwar gehst du hierfür wie folgt vor:

  1. Zuerst nimmst du bei beiden Autos den Gang raus und ziehst die Handbremsen an.
  2. Dann schaltest du den Motor des Autos aus, was dir Starthilfe geben soll.
  3. Anschließend überprüfst du und dein Helfer, ob in beiden Autos sämtliche „Stromsauger“ wie Autoradio, Klimaanlage, Sitzheizung etc. ausgeschaltet sind.
  4. Dann wird das Überbrückungskabel angeschlossen. Um Schäden zu verhindern, solltest du unbedingt die korrekte Reihenfolge beachten:
    • Verbinde das rote Kabel mit dem Auto, dass dir Starthilfe geben soll.
    • Das andere Ende des roten Kabels verbindest du anschließend mit deiner entladenen Autobatterie.
    • Anschließend verbindest du das schwarze Überbrückungskabel mit dem KFZ, dass dir die Starthilfe gibt.
    • Das andere Ende des schwarzen Kabels schließt du nicht direkt an dem Minuspol der leeren Autobatterie sondern an einem unlackierten Metallteil des Motorblocks an.
  5. Jetzt kannst du das Auto anlassen, was dir Starthilfe gibt.
  6. Schalte nun den Motor deines Pannenfahrzeuges an.
  7. Wenn das Pannenfahrzeug nun anspringt, lass beide Motoren einige Minuten (ca. 3 Minuten) laufen. Achte darauf, dass ihr beide Motoren nach Möglichkeit nicht in einer geschlossenen Garage laufen lasst (Gesundheitsgefahr)!
  8. Während du dein Auto im überbrückten Zustand laufen lässt, solltest du einen „Stromsauger“ (z.B. Autoradio) anschalten, um eine zu hohe Spannung zu vermeiden.
  9. Nachdem beide Motoren einige Minuten im überbrückten Zustand gelaufen sind, muss das Überbrückungskabel wieder abgeklemmt werden. Hierfür gehst du diesmal in umgekehrter Reihenfolge vor: Also erst das schwarze Kabel abklemmen, dann das rote Überbrückungskabel abklemmen.
  10. Nun solltest du eine längere Spritztour unternehmen, damit sich deine leere Autobatterie wieder aufladen kann. Am besten fährst du hierfür eine Runde auf der Autobahn.

Beachte bei der Überbrückung, dass beide Autobatterien über die gleiche Spannung (Volt) verfügen. Mit einer LKW-Batterie solltest du also keine PKW-Batterie überbrücken!

 


Welche Autobatterie ist die richtige für mein Auto?

Im Idealfall ist vor dem Batteriewechsel noch die originale Autobatterie verbaut. Auf dieser findest du die passenden Maßen sowie die benötigte Kapazität.

Sofern du ein Auto mit Start-Stopp-Automatik hast solltest du berücksichtigen, dass dein Auto einen erhöhten Strombedarf hat. In diesem Fall ist eine AGM- oder eine EFB-Batterie zu empfehlen, wobei es sich bei EFB-Batterien um die hochwertigsten Autobatterien handelt.

An dieser Stelle sei noch darauf hingewiesen, dass AGM-Batterien unter keinen Umständen in einen warmen Motorraum eingebaut werden sollten.

 

 


Welche Arten von Autobatterien gibt es?

Eigentlich gibt es nur drei unterschiedlich Arten von Autobatterien:

  • Nassbatterien
  • AGM-Batterien und
  • EFB-Batterien.

EFB-Batterien sind die hochwertigsten und werden (neben AGM-Batterien) insbesondere bei Autos mit Start-Stopp-Automatik verbaut. Verfügt dein Auto über eine Start-Stopp-Automatik, solltest du dies also berücksichtigen.

 


Wie lange hält eine Autobatterie?

Wie lange eine Autobatterie hält kann nicht pauschal beantwortet werden, da hier verschiedene Faktoren eine Rolle spielen.

Grob lässt sich aber sagen, dass die Lebensdauer einer Autobatterie vom Strombedarf (z.B.: Sitzheizung, Start-Stopp-Automatik etc.), dem Zustand der Autobatterie (z.B. korrodierte Pole) und von der durchschnittlich zurückgelegten Fahrstrecke abhängig ist.

Prinzipiell lässt sich also festhalten, dass je niedriger der Strombedarf, desto besser der Zustand der Autobatterie und je länger die regelmäßig zurückgelegte Fahrstrecke ist, desto länger wird deine Autobatterie auch halten. Zudem hat aber auch die Art der Autobatterie (Nassbatterie, AGM-Batterie, EFB-Batterie) einen Einfluss auf die Lebensdauer der Autobatterie. Verschiedene Autobatterie-Tests entsprechender Prüfinstitute haben dies bestätigt.

Solltest du auf der Suche nach einer (halbwegs) konkreten Angabe gewesen sein, dann hilft dir diese Aussage ggf. ein Stück weiter: Generell sagt man, dass die durchschnittliche Lebensdauer einer Autobatterie bei 3 bis 6 Jahren liegt.

 


Kann die Lebensdauer einer Autobatterie verlängert werden?

Ja, die Lebensdauer einer Autobatterie kann verlängert werden! Hierzu musst du dir eigentlich nur Gedanken über die Ursache der übermäßigen Entladung machen. Insbesondere zwei Ursachen sind für eine leere Autobatterie verantwortlich:

  • Der zunehmende Einsatz von Elektronik wie Sitzheizungen, Start-Stopp-Automatik oder Ladegeräten (Handy, Navigationssystem etc.).
  • Der überwiegende Kurzstreckenbetrieb. Hierdurch wird die Autobatterie nicht mehr ausreichend aufgeladen, sondern entleert sich schrittweise.

Die gute Nachricht ist, dass Langzeitversuche gezeigt haben, dass sich die Lebensdauer einer Autobatterie auf 15 bis 20 Jahre verlängern lässt, wenn man diese in regelmäßigen Abständen (ca. alle zwei Monate) nachlädt.

 


Kann man eine Autobatterie aufladen?

Ja, wie oben bereits kurz angeschnitten, können Autobatterien auch aufgeladen werden, da sie eher einem Akku als einer herkömmlichen Batterie gleichen.

Die Entladung der Autobatterie erfolgt durch das Starten des Motors sowie durch andere, bereits mehrfach genannte, Stromsauger. Die Lichtmaschine sorgt anschließend dafür, dass diese wieder aufgeladen wird. Wird die Autobatterie aber aus unterschiedlichen Gründen nicht ausreichend aufgeladen, so kannst du diese mit einem Autobatterie-Ladegerät wieder aufladen.

 

 


Wie kann man eine Autobatterie aufladen?

Neben der Überbrückung deiner Autobatterie kannst du sie auch mittels eines geeigneten Ladegeräts aufladen. Sollte die Autobatterie allerdings defekt sein, hilft auch das Aufladen mit einem Autobatterie-Ladegerät nicht. Dann muss eine neue Autobatterie her.

Sofern du deine Autobatterie mit einem Ladegerät aufladen möchtest, liegt diesem eine Bedienungsanleitung bei. Da jedes Autobatterie-Ladegerät unterschiedlich ist, wird an dieser Stelle darauf verzichtet auf die Verwendung des Ladegeräts im Detail einzugehen.

 


Wieso entleert sich eine Autobatterie?

Die Frage lässt sich eigentlich recht simpel beantworten: Je mehr Technik, desto mehr Stromverbrauch, desto schneller ist eine Autobatterie leer!

Natürlich hängt die Lebensdauer einer Autobatterie auch vom Pflegezustand und der regelmäßig gefahrenen Streckenlänge ab. Da der technische Fortschritt jedoch auch beim Auto keinen Halt gemacht, wirkt sich dies natürlich nicht gerade förderlich auf die Lebensdauer deiner Autobatterie ab.

Exemplarisch können an dieser Stelle z.B. die Sitzheizung, die Start-Stopp-Automatik etc. genannt werden. Diese Funktionen wirken sich zwar positiv auf das Fahrerlebnis aus, verkürzen die Lebensdauer deiner Autobatterie jedoch enorm. Nicht umsonst ist jede dritte Autopanne auf eine leere oder defekte Autobatterie zurück zu führen.

 


Warum gehen Autobatterien kaputt?

Zunächst solltest du zwischen einer defekten Autobatterie und einer entladenen Autobatterie unterscheiden.

Eine entladene Autobatterie lässt sich in der Regel wieder aufladen. Hierfür kannst du deine Autobatterie mit einem zweiten Auto überbrücken oder ein entsprechendes Autobatterie-Ladegerät verwenden.

Eine kaputte Autobatterie lässt sich hingegen entweder gar nicht erst wieder aufladen oder sie ist nach dem Aufladen relativ schnell wieder leer, was übrigens ein klassisches Anzeichen für eine defekte Autobatterie ist.

Der Grund weshalb eine Autobatterie kaputt geht liegt u. a. an den kalten Außentemperaturen im Winter, wie unterschiedliche Autobatterien-Tests von Prüfinstituten gezeigt haben. Durch die Kälte laufen die chemischen Reaktionen im inneren der Autobatterie langsamer ab. Hinzu kommt, dass durch den Entladungsprozess der Autobatterie Bleisulfat entsteht, wodurch es zur Kristallbildung kommt. Diese Kristalle bilden eine immer größere Ablagerung, wodurch es mit der Zeit zu Leistungseinbußen kommt.

 


Wie kann man eine Autobatterie wechseln?

Wenn du dir bereits eine passende Autobatterie gekauft hast, muss diese nur noch eingebaut werden. Wenn du über das nötige handwerkliche Geschick verfügst, kannst du den Einbau der Autobatterie relativ einfach selbst vornehmen. Dies ist nicht nur unkomplizierter, da du keinen Werkstatttermin vereinbaren und wahrnehmen musst, sondern es erspart dir zusätzlich auch noch die Werkstattkosten.

Aber selbst ohne Vorkenntnisse kannst du den Einbau der Autobatterie relativ einfach selbst vornehmen. Um Spannungsschäden zu vermeiden solltest du aber, egal ob du bereits Vorkenntnisse hast oder nicht, bei dem Einbau möglichst vorsichtig vorgehen.

Bevor du mit dem Einbau der neuen Autobatterie beginnst, muss zuerst die alte Autobatterie ausgebaut werden. Hierfür solltest du zuerst sicherstellen, dass alle Stromnehmer abgeschaltet sind. Dies bedeutet: Schalte das Licht deines Autos aus, nimm das Handy- oder Navi-Ladekabel aus dem Zigarettenanzünder und schalte die Sitzheizung sowie das Innenlicht aus.

Sofern du die genannten Vorkehrungen getroffen hast, musst du dich noch vergewissern, wo sich die Autobatterie in deinem Auto befindet. In der Regel findest du diese im Motorraum. In einigen Autos ist diese aber auch im Wageninneren (z.B. unter dem Beifahrersitz) oder im Kofferraum verbaut. Sofern du nicht weißt wo sich die Autobatterie befindet und du diese auch nicht ausfindig machen kannst, kannst du auch noch im KFZ-Handbuch nachschlagen.

Da sich die Autobatterie jedoch in der Regel im Motorraum befindet, beschränken wir uns nachfolgend ausschließlich auf den Ausbau/Einbau einer Autobatterie aus dem Motorraum.

Öffne zunächst die Motorhaube, nachdem du die Stromnehmer abgeschaltet hast. Anschließend kannst du mit dem Ausbau der Autobatterie wie folgt beginnen:

  • Entferne die Abdeckung der Autobatterie, so dass diese anschließend sichtbar ist.
  • Nun müssen die Pole entfernt werden. Löse hierfür die Muttern. Wichtig ist, dass du zuerst die Mutter des Minuspols löst. Je mehr du die Mutter lockerst, desto lockerer wird der Ring des Kabels, welcher an der Autobatterie befestigt ist. Sofern die Mutter ausreichend gelockert ist, musst du das Kabel vom Pol abziehen. Da beim abziehen des Kabels von der Autobatterie kleine Funken entstehen können, solltest du ggf. Arbeitshandschuhe tragen. Fasse beim Entfernen des Kabels das Kabel nicht am zuvor gelockert Ring, sondern an der Kabelisolierung, an.
  • Wenn du nun das Kabel vom Minuspol getrennt hast, darf dieses mit keinem metallischen Gegenstand in Kontakt kommen.
  • Führe den soeben beschriebenen Schritt auch beim roten Pluspol durch.
  • Entferne nun die Autobatterie aus der Halterung. Hierfür müssen in der Regel noch Befestigungsschrauben gelöst werden.
  • Wenn du die alte Autobatterie aus dem Motorraum entnommen hast, kannst du die neue Autobatterie einsetzen. Hierfür sollte die Autobatterie möglichst genau auf der hierfür vorgesehenen Halterung angebracht werden. Sofern dies nicht der Fall ist, kann die Autobatterie unter Umständen nicht richtig befestigt werden. Hast du die Autobatterie richtig angebracht, können im letzten Schritt die Pole wieder angebracht werden.
  • Beim Anbringen der Pole gehst du nun umgekehrt vor: Bringe zuerst den Pluspol an und ziehe die Mutter fest. Anschließend gehst du entsprechend mit dem Minuspol vor. Hierbei kann es ggf. erneut zur Funkenbildung kommen.
  • Um eine Korrosion der Pole zu verhindern, empfiehlt sich die Verwendung von Polfett. Anschließend bringst du die Abdeckung an.
  • Fertig!

 


Wer wechselt Autobatterien?

Den Wechsel deiner Autobatterie kannst du auf verschiedene Arten vornehmen:

  1. Idealerweise kannst du den Batteriewechsel selbst vornehmen. Dies ist die günstigste und flexibelste Variante.
  2. Du suchst eine reguläre KFZ-Werkstatt auf. Der Batteriewechsel ist hier schnell erledigt. Ob du die Batterie von der Werkstatt kaufst oder deine Autobatterie zum Termin mitbringen sollst/kannst, solltest du im Vorfeld klären.
  3. Im Fall der Fälle, wenn dein Auto einfach nicht mehr anspringen will, hilft auch der Pannenservice. Diese haben i. d. R. auch neue Autobatterien direkt mit dabei, da eine entladene/defekte Autobatterie mittlerweile zu den häufigsten Pannenarten zählt.

 

 


Wie und wo kann man eine Autobatterie entsorgen?

Zunächst solltest du wissen, dass Autobatterien äußerst umweltschädlich sind, da sie u. a. Blei und Schwefelsäure enthalten. Daher solltest du die Autobatterie keinesfalls im Hausmüll sondern ordnungsgemäß entsorgen.

Wie eine Autobatterie richtig zu entsorgen ist regelt die sogenannte Batterieverordnung (BattV). Die Batterieverordnung verpflichtet den Händler zur Rücknahme der Autobatterie, auch wenn du sie dort zuvor nicht gekauft hast. Allerdings muss der Händler die Autobatterie, die du ihm zurückgeben willst, in seinem Sortiment führen. Am einfachsten ist es daher, dass du die Autobatterie dort zurückgibst, wo du sie zuvor gekauft hast.

Beim Kauf der Autobatterie musst du eine Pfandgebühr i. H. v. 7,50 EUR zahlen. Bei der Rückgabe erhältst du sie zurück, sofern du die Autobatterie dort zurückgibst wo du sie gekauft hast.

Früher oder später musst du deine alte Autobatterie entsorgen. Hierzu solltest du wissen, dass die Rückgabe der Autobatterie kostenlos ist, auch wenn du sie bei einem anderen Händler zurückgibst als da wo du sie gekauft hast.

Alternativ kannst du die Autobatterie auch bei einem Wertstoffhof entsorgen.

 


Was kostet eine Autobatterie?

Der Preis spielt beim Kauf einer Autobatterie natürlich eine wichtige Rolle. Allerdings hängen die Kosten einer Autobatterie von diversen Faktoren ab, sodass sich die Frage nicht pauschal beantworten lässt.

Grob kann man sagen:

  • Marken-Batterien sind teurer als No-Name-Batterien,
  • Autobatterien mit größerer Kapazität sind teurer als Autobatterien mit geringer Kapazität.

Zudem hängt der Preis auch von der Art der Autobatterie ab.

Um die Frage nach dem Autobatterie-Preis also konkreter beantworten zu können, muss du zuerst klären welche Autobatterie die richtige für dich ist. Bedenke jedoch, dass eine günstige Autobatterie meist nicht ohne Grund günstig ist. Auch bei Autobatterien bewahrheitet sich meist das Sprichwort „wer günstig kauft, kauft zweimal!“.

 


Wo sollte man eine Autobatterie kaufen?

Im Prinzip kannst du dir aussuchen, wo du dir deine Autobatterie kaufen möchtest. Einerseits kannst du dafür einen Fachhandel aufsuchen, andererseits kannst du dir die Autobatterie auch im Internet kaufen.

Sofern du Wert auf eine ausführliche Beratung legst, ist vermutlich der Fachhandel die richtige Wahl für dich.

Wenn du deine Kaufentscheidung aber lieber unbeeinflusst triffst und auf ein Verkaufsgespräch verzichten möchtest, dann bietet dir das Internet eine Fülle an Informationen und Angeboten. Eine größere Auswahl als im Internet wirst du im Fachhandel vermutlich nicht finden.