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Tresor günstig online kaufen


Tresore im Vergleich

 

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BURG-WÄCHTER Möbeltresor - Doppelbartschloss AmazonBasics - Feuerfester Tresor Burg-Wächter Möbeltresor FAVOR S 7 E HMF 49200-11 Möbeltresor Doppelbartschloss
Modell BURG-WÄCHTER Möbeltresor – DoppelbartschlossAmazonBasics – Feuerfester TresorBurg-Wächter Möbeltresor FAVOR S 7 EHMF 49200-11 Möbeltresor Doppelbartschloss
Gewicht5 Kg30,4 Kg17 Kg7,44 Kg
Maße278 x 402 x 376 mm360 x 351 x 500 mm415 x 310 x 350 mm310 x 200 x 200 mm
FarbeSchwarzSchwarz/AnthrazitSchwarzAnthrazit
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Angesichts der wachsenden Zahl der Einbruchdiebstähle und der damit verbundenen Steigerung der Beiträge zur Haushaltsversicherung hast du sicher bereits in Erwägung gezogen, dir einen Tresor zu kaufen. Das passende Modell kann deine Wertgegenstände, Bargeld, Dokumente, Daten und Schlüssel zuverlässig vor Diebstahl, Feuer und Wasserschaden schützen.

Die Produktpalette, Sicherheitsstufen, Feuerschutzklassen, Brandschutzstufen und Arten der Schlösser sind vielseitig und zuweilen verwirrend. Im Folgenden werden daher Tresortypen und ihre Spezifika näher vorgestellt, um das Dickicht ein wenig zu lichten.

 


Was muss ich beim Kauf eines Tresors beachten?

Du hast Dich entschlossen, einen Tresor zu kaufen, um Wertgegenstände Schmuck und wichtige Dokumente sicher und geschützt aufzubewahren? Nun steht die Entscheidung hinsichtlich Größe, Typ und Schließsystem an. Dass der Tresor feuerfest und wasserdicht sein sollte ist klar. Hinsichtlich Bedienkomfort und Einbruchsicherheit ist ein Tresor mit Zahlenschloss die erste Wahl. Ein Möbeltresor Test der Stiftung Warentest vom Oktober 2017 bestätigt dies eindrucksvoll.

Die Größe des Tresors hängt von Anzahl und Beschaffenheit der Gegenstände ab, die darin verschlossen werden sollen. Für Schmuck und Bargeld reicht in der Regel ein Mini Tresor, sollen Laptop und Aktenordner ebenfalls Platz darin finden, ist ein größeres Modell gefragt. Hilfreich ist eine Liste der Gegenstände, die Du im Tresor lagern möchtest. Da kommt schnell einiges zusammen: Uhren, Schmuck, Münzsammlung, Bargeld, Pässe, Kreditkarten, Versicherungspolicen… Während des Urlaubs oder längerer Abwesenheit kann sich der Platzbedarf noch einmal erhöhen. Bei Unternehmen kommen Geschäftspapiere, Datenträger und Akten hinzu.

Der in Haus oder Wohnung zur Verfügung stehende Raum hat ebenfalls ein gewichtiges Wort mitzureden. Für Bewohner einer Mietwohnung bietet sich am ehesten ein hochwertiger Möbeltresor an. Eigenheimbesitzer können zum praktischen Wandtresor greifen. Selbst wenn sich das Haus nicht mehr in der Bauphase befindet, ist es meist möglich einen kleinen, schmalen Tresor nachträglich ins Mauerwerk zu integrieren.

Nicht unerheblich ist auch das Gewicht eines Tresores. Je schwerer er ist, desto höher die Sicherheitsstufe und desto geringer das Risiko, dass er von Einbrechern weggetragen werden könnte.

 


Welche Tresor-Arten gibt es?

Tresore, auch Safe und Panzerschrank genannt, werden sowohl nach ihrem Sicherheitsstandstandard als auch der Montageform und dem Verwendungszweck unterschieden.

 

Ein- und mehrwandiger Stahlschrank

Der ein- sowie der mehrwandige Stahlschrank erfüllt die niedrigste Sicherheitsnorm. Dieser Schranktresor eignet sich vor allem zur sicheren Verwahrung von Geschäftsakten. Er soll in erster Linie vor Feuer und Wasserschäden schützen, wie es das Gesetz zur Archivierung von Geschäftsunterlagen vorsieht. Als Dokumentensafe bietet er einen nur geringen Schutz vor Diebstahl.

 

Wertschutzschrank

Der Wertschutzschrank unterscheidet sich bereits durch sein hohes Gewicht und die feste Montage in einem Schrank oder an der Wand von den Stahlschränken. Mit einem hochwertigen Schließsystem ausgestattet schützt er seinen Inhalt nicht nur vor Wasser und Feuer, sondern auch vor unbefugtem Zugriff.

 

Panzerschrank

Panzerschränke sind besonders schwer und einbruchsicher. Sie dienen der Aufbewahrung größerer Bargeldbeträge, kostbaren Schmuckes und wertvoller Edelmetalle. Der Panzerschrank dient ebenfalls als Datentresor, in dem Datenträger mit besonders schützenswerten Unternehmensdaten, Passwörter und sensible Zugangscodes Platz finden.

 

Nach der Montageart und Verwendungszweck werden folgende Tresortypen unterschieden:

– Möbeltresor
– Standtresor
– Wandtresor
– Einwurftresor
– Dokumententresor
– Waffenschrank

 

Möbeltresor

Ein Möbeltresor ist ein kleiner Tresor, der in einen Schrank oder ein anderes, entsprechend großes Möbelstück eingebaut wird. Der versteckte Einbau dieses Safes entzieht ihm neugierigen Blicken. Wenn Scharniere und Beschläge sorgfältig versenkt werden, bietet die Vorderfront keinen Ansatzpunkt für Hebelwerkzeuge von Einbrechern. Damit bietet der Möbeltresor eine wirkliche Grundsicherung von Dokumenten und Wertgegenständen. Diverse Modelle, darunter u.a. ein Burg Wächter Tresor, sind gleichzeitig als Feuerschutz Tresor ausgestattet. Ihre Schwäche sind die Dübel, die bei Anwendung von Gewalt herausgezogen werden können. Möbeltresore werden in vielen Größen, vom Mini Tresor bis zu größeren Einbau-Safes für 15 A4 Ordner, angeboten.

Neben privaten Haushalten und Büros finden sie in den Gästezimmern vieler Hotels Verwendung.

Hochwertige Möbeltresore sind neben anderen Herstellern u.a. die sogenannten Eisenbach Tresore.

 

Standtresor

Standtresore (auch: Bodentresor oder Schranktresor) sind schwere Panzerschränke mit einem Gewicht von 25 bis 3.500 Kilogramm. Sie können frei auf dem Boden aufgestellt werden. Der Bodentresor ist besonders stabil und aufbruchsicher ausgestattet. Seine Größe und Geräumigkeit bietet einer Vielzahl von Akten Platz. Einige Bodentresor Modelle besitzen zusätzlich einen integrierten Innensafe für die Aufbewahrung von Bargeld und Wertgegenständen.

Wegen seines hohen Gewichtes eignet sich der Schranktresor vornehmlich zur gewerblichen Nutzung.

 

Wandtresor

Der Wandtresor ist besonders sicher und platzsparend. Er wird direkt ins Mauerwerk integriert und ist damit für Unbefugte fast unsichtbar.

Seine Frontseite ist zuverlässig gepanzert, bietet kaum eine Angriffsfläche für Hebelwerkzeuge und kann nur unter erheblichem Aufwand aufgebrochen werden.

Die Rückseite der Wandtresore besteht aus Stahlblech. Der eigentliche Schutz entsteht somit erst durch das Einmauern des Safes.

Ein Wandtresor eignet sich für Privathaushalte ebenso wie für den gewerblichen Bereich. Als Bauherr eines Eigenheimes könntest du diese besonders effektive Sicherung bereits in der Planungsphase in Betracht ziehen. Ein kleiner Tresor hat in fast jedem Haus Platz und ist besonders nützlich, wenn es lediglich um die sichere Aufbewahrung von Schmuck, Bargeld und kleineren Datenträgern geht. Ein größerer Wandsafe zur Sicherung von Aktenordnern kann unter Dachschrägen oder im Keller eingebaut werden.

Wandtresore werden in verschiedenen Größen und Ausführungen von diversen Herstellern angeboten. Ein besonders renommierter Hersteller ist die Firma Hartmann Tresore aus Paderborn.

 

Einwurftresor

Der Einwurftresor ist aus dem Alltag von Tankstellen, Apotheken, Hotellerie, Gastronomie und Spielhallen nicht wegzudenken.

Dieser Geldtresor ist im oberen Bereich mit einem Einwurfschlitz oder einer Schublade ausgestattet. Besondere technische oder mechanische Vorrichtungen schützen diesen Bereich vor Entnahme und Zugriff.

Der Einwurf- oder Geldtresor nimmt das vom Personal eingenommene Bargeld sowie die Abrechnungen dazu auf. Ist der Umschlag mit der Schichtabrechnung einmal eingeworfen, kann er nur durch Öffnen der Fronttür des Safes wieder entnommen werden. Gleichzeitig dient der Safe als Schlüsseltresor zur Abgabe der Schlüssel nach Schichtende.

Der Einwurfsafe ist ein feuerfester Tresor mit hohem Gewicht oder einer sicheren Verankerung in Mauerwerk und Boden. Einwurftresore mit hoher Sicherheitsklasse werden ebenfalls zur Montage als Wandsafe angeboten.

Spezielle Varianten des Einwurftresors sind Annahme- und Annahme-Ausgabe-Tresore. Sie dienen der Rückgabe oder der Ausgabe von Schlüsseln. Der Schlüsseltresor erfreut sich bei Autovermietungen und Kfz-Werkstätten für das Handling der Autoschlüssel und -Papieren großer Beliebtheit.

 

Dokumententresor

Ein Dokumententresor besitzt eine einfache oder mehrschichtige Stahlwand und eignet sich zur Aufbewahrung von Aktenordnern und/oder Hängeregistraturen. Je nach Ausführung bieten die Stahlschränke Schutz vor Sabotage und Spionage. In jedem Fall jedoch ist der Tresor feuerfest und wasserdicht.

Eine besondere Form des Dokumentensafes ist der Datentresor. Spezielles Füllmaterial zwischen den Stahlschichten bietet hitze- und wasser-empfindlichen elektronischen Datenträgern besonderen Schutz. Selbstverständlich ist auch dieser Safe ein Feuerschutztresor. Zusätzlich werden Brandrauch und Wasser zuverlässig vom Innenraum ferngehalten. Damit sind wichtige Dateien in einem Datensafe zuverlässiger geschützt als in einem einfachen Dokumententresor.

 

Waffenschrank

Eine sichere und den einschlägigen Gesetzen entsprechende Aufbewahrung von Waffen kann nur in einem professionellen Waffenschrank erfolgen. Schusswaffen müssen in einem Schrank der entsprechenden Sicherheitsstufe aufbewahrt werden. Der moderne Waffenschrank bietet Raum für Lang- und Kurzwaffen sowie für Munition. Die Waffenschränke für Jäger, Schützen sowie professionelle Waffenträger werden in vielen Designs angeboten. Für den privaten Bereich eignet sich ein besonders anspruchsvoller Waffentresor in Massivholz- und Airbrush-Optik oder als Vitrine mit gepanzertem Glas.

 

 


Tresor mit Zahlenschloss oder mit Schlüssel?

Möbeltresor, Bodentresor, Wandtresor, Waffentresor oder Schlüsseltresor, sie alle sind nur so sicher wie ihr Schloss. Möchtest du einen Safe kaufen, solltest du der Beschaffenheit von Schloss und Tresortür besondere Beachtung schenken.

Die Tresortür sollte gut gepanzert sein sowie glatt und absolut dicht mit dem Korpus des Schrankes abschießen. Nur so haben Versuche, die Tür gewaltsam aufzuhebeln, kaum eine Chance.

Du hast die Wahl zwischen vier Typen von Tresorschlössern, jede dieser Varianten hat ihre Vor- und Nachteile.

Ein Doppelbartschloss ist ein mechanisches Sicherungssystem mit einem oder mehreren Doppelbartschlüsseln und Schlüsselloch. Der Doppelbart des Schlüssels erzeugt eine sehr große Anzahl von Schließvarianten und gilt deshalb als sehr sicher. Zudem lässt sich ein solcher Schlüssel nicht problemlos kopieren. Neben Tresoren und Panzerschränken sichern Doppelbartschlösser auch Schaltschränke und Alarmanlagen. Die Vorteile dieses Schließmechanismus sind:

– eine besonders einfache Benutzung, der Inhaber muss sich keinen Zahlencode merken,
– ein reduzierter, vollständig kontrollierbarer Zugriff auf den Tresor durch die begrenzte Anzahl der Schlüssel,
– es ist stets nachvollziehbar, wer den Safe geöffnet hat,
– die Möglichkeit zur Platzierung des Safes in sehr kalten und feuchten Räumen,
– Robustheit der Schlüssel und geringe Störanfälligkeit des Schlosses sowie
– Unabhängigkeit von Energiequellen.

Folgende Faktoren wirken sich nachteilig aus:

– es wird ein sicherer Aufbewahrungsort für den/die Schlüssel benötigt,
– die Schlösser einfacher Tresore sind nicht hundertprozentig aufbruchsicher und
– ist der Schlüssel verloren, muss kostspielig das gesamte Schloss ausgewechselt werden.

TIPP: Der Tresorschlüssel ist länger als andere Schlüssel und mit seinem Doppelbart sehr auffällig. Es ist ratsam, ihn nicht am Schlüsselbund zu tragen, da er schnell von potentiellen Einbrechern als Safeschlüssel identifiziert werden kann.

Tresore mit mechanischem Zahlenschloss werden mit einem Drehknopf geöffnet. Im Angebot sind Schlösser mit zwei und drei Drehscheiben sowie ebenso vielen Zahlen. Die Geheimzahl wird durch Drehen des Knopfes eingegeben, etwa viermal links, zweimal rechts, zweimal links. Experten bezeichnen das Schließen des Tresores mittels mechanischem Zahlenschloss als ‚geistigen Verschluss‘. Die Geheimzahlen können durch den Besitzer beliebig oft mithilfe eines Umstellschlüssels geändert werden. Für jeden Tresor gibt es nur einen einzigen Umstellschlüssel.
Die Vorteile eines mechanischen Zahlenschlosses:

– für das Öffnen des Tresores wird kein Schlüssel benötigt,
– der Safe kann an eine Alarmanlage gekoppelt werden,
– der Zugangscode kann beliebig oft gewechselt werden und
– es wird keine Energiequelle benötigt.

Die Nachteile dieses Schließsystems:

– der Zugangscode kann leicht an andere Personen weitergereicht werden,
– die Bedienung bedarf einiger Übung und ist nicht ganz einfach und
– der Zugangscode muss stets präsent, der Umstellschlüssel gut verwahrt sein.

TIPP: Das Ändern des Zugangscodes muss sehr präzise erfolgen, um Fehler zu vermeiden. Sollte dennoch ein Fehler unterlaufen, muss ein Tresor-Techniker diesen beheben. Da dies mit hohen Kosten verbunden ist, empfiehlt es sich, den Code nur bei erfolgter Indiskretion zu ändern.

Die einfachste und bequemste Art Deinen Tresor mittels eines Zugangscodes zu öffnen, bietet ein elektronisches Zahlenschloss, das durch eine Batterie mit der erforderlichen Spannung versorgt wird. Der Zugangscode kann über eine Geheimzahl, die sechs-bis achtstellig ist, beliebig oft und völlig problemlos auf der Tastatur geändert werden.

Die Vorteile liegen auf der Hand:

– einfache, komfortable Bedienung,
– ein Verlust eines Schlüssels ist nicht zu befürchten,
– die integrierte Software beinhaltet bei hochwertigen Modellen eine Protokollfunktion, die Auskunft darüber gibt, wer zu welcher Zeit den Safe geöffnet hat,
– neuere Modelle erlauben eine Zeitschloss-Programmierung und das Vier-Augen-Prinzip, bei dem zwei Codes nacheinander eingegeben werden und
– die Koppelung mit einer Alarmanlage ist möglich.

Kleine Schatten, auch beim elektronischen Zahlenschloss:

– wurde die Geheimnummer vergessen, muss der Tresor unweigerlich aufgebohrt werden,
– die Batterien müssen regelmäßig gewechselt werden,
– Schlösser können nicht auf jeden Wertschutzschrank aufmontiert werden und
– das Schloss ist teurer als die zuvor genannten Varianten.

Der sicherste Schließmechanismus für einen Tresor ist ein elektronisches Zahlenschloss mit Notschlüssel. Seine Funktionsweise ist identisch mit der eines einfachen elektronischen Zahlenschlosses. Der einzige Unterschied besteht in der Existenz eines Notschlüssels, der den Tresor bei Versagen der Elektronik öffnen kann. Dies ist vor allem nach Bränden, die die Tastatur schmelzen lassen, oder Vandalismus von großem Vorteil. Das Schlüsselloch liegt meist verdeckt hinter einer Blende, dem Griff oder einem Beschlag. Also ein besonders praktischer Tresor mit Zahlenschloss, der einbruchssicher ist und seinen Besitzer einiger Sorgen enthebt.

 

 


Wer kann einen Tresor öffnen?

Sollten Schlüssel oder Zugangscode verloren sein, kann nur ein Fachmann helfen. Ein neuer Schlüssel kann nur direkt beim Hersteller angefordert werden.

In einigen Fällen hilft auch der lokale Schlüsseldienst. Alle drei Varianten sind jedoch nicht ganz kostengünstig.
Bei Verlust des Zugangscodes muss der Tresor unweigerlich aufgebohrt werden.

 


Welche Sicherheitsstufen gibt es bei Tresoren?

Bevor ein Safe die Marktzulassung erhält wird er einem eingehenden Tresor-Test mit verschiedenen Einbruchversuchen bei einem Prüfinstitut unterzogen. Hierfür sind der Verband der Schadensversicherer in Köln, VdS, sowie das European Certification Board-Security in Frankfurt am Main, ECB-S, zuständig. Sie nehmen die Klassifizierung in die einzelnen Sicherheitsstufen vor, über die entsprechende Typenschilder an der Innenseite der Tresortür informieren. Diese Typenschilder haben vor allem bei der Berechnung der jeweiligen Versicherungssummen große Bedeutung. Allerdings ist ein Tresor nach dem Kauf nicht automatisch versichert. Es bedarf einer schriftlichen, möglichst eingeschriebenen, Mitteilung an den Versicherer.

Die Widerstandsgrade werden in der Maßeinheit RU (engl.: Resistent Unit) angegeben und bezeichnen die Widerstandseinheiten von Tresoren. Je höher der RU-Wert, desto höher der Widerstandsgrad des Tresors. Grundlage für die Zertifizierung ist die Europanorm nach EN1143-1 und EN14450 aus dem Jahr 2003. Die Sicherheitsstufen betreffen in erster Linie den Einbruchschutz.

S1 und S2 sind die niedrigsten Sicherheitsstufen. Sie gelten für einfache Stahlschränke mit mechanischem Einbruchschutz und leichtem Brandschutz. Tresore dieser Klassifizierung sind bei gewerblicher Nutzung nicht versicherbar, bei privater Nutzung ist bei Stufe S2 eine Versicherung bis zu 20.000 EUR möglich.

Die Sicherheitsstufen 0 bis VI besitzen einen klar definierten und typgerecht geprüften Einbruchschutz gegen Angriffe sowohl mit mechanischen als auch mit thermisch wirkenden Werkzeugen. Klasse VI beurkundet gleichzeitig einen wirksamen Explosionsschutz. Die Widerstandseinheiten liegen zwischen 30 RU bei Klasse 0 und 270 RU bei den Klassen V und VI. Mit der Nummer der Sicherheitsklasse steigt auch der mögliche Versicherungsschutz bei privater und gewerblicher Nutzung der Tresore.

 

Der Feuerschutztresor im Braunschweig Test

Der Braunschweig Test setzt Maßstäbe für die Sicherheit des Safe-Inhaltes vor Bränden. Der Test besteht aus einem Feuerwiderstandstest und einem Feuerstoß- und Sturztest.

Während in der ersten Testphase ein feuerfester Tresor einem Dauerfeuer von 1090 Grad Celsius ausgesetzt wird, sieht Phase zwei eine der härtesten Test-Konstruktionen für Tresore weltweit vor. Der Feuerschutztresor wird innerhalb von 30 Minuten auf 1090 Grad Celsius erhitzt, unmittelbar danach erfolgt ein Sturz aus einer Höhe von 9,15 Metern auf ein Kies- oder Schotterbett, anschließend wird der Tresor ein zweites Mal auf 840 Grad Celsius erhitzt. Erst wenn er diese Prozedur übersteht, gilt ein Tresor als feuerfest.

Resultat des Tests der Technischen Universität Braunschweig ist eine Einstufung der geprüften Tresore in vier Feuerschutz-Güteklassen:

S 60 P – Feuerwiderstand für Papierdokumente eine Stunde, maximale Temperaturerhöhung im Inneren nach zweiter Testphase 150 Grad Celsius.

S 120 P Feuerwiderstand für Papierdokumente zwei Stunden, maximale Temperaturerhöhung im Inneren nach zweiter Testphase 150 Grad Celsius.

S 60 DIS Feuerwiderstand für elektronische Datenträger eine Stunde, maximale Temperaturerhöhung im Inneren nach zweiter Testphase 30 Grad Celsius.

S 120 DIS Feuerwiderstand für elektronische Datenträger zwei Stunden, maximale Temperaturerhöhung im Inneren nach zweiter Testphase 30 Grad Celsius.

Du kannst dir also völlig sicher sein, dass ein auf diese Art geprüfter Tresor feuerfest ist. In ihm können wichtige Dokumente und Geschäftsunterlagen, elektronische Speichermedien, Bargeld, teure elektronische Geräte und auch Medikamente zuverlässig aufbewahrt werden.

 


Wie sollte man einen Tresor verankern?

Der Betonmantel um einen Einbautresor sollte eine Dicke von mindestens zehn Zentimetern besitzen. Nur so kann ein optimaler Schutz gewährleistet werden. Dabei ist es nicht ratsam, den Safe in eine Außenwand zu integrieren. Hierbei könnten sogenannte Wärmebrücken die Isolation schädigen, was zu erhöhtem Verbrauch von Heizungsenergie und Schimmelbildung führen kann.

Standtresore mit einem Gewicht unter 1000 Kilogramm sollten zur Sicherheit im Boden verankert werden, während Möbeltresore zusätzlich mit Stahldübeln in der Wand befestigt werden können.

 


Wo sollte ich einen Tresor montieren bzw. verstecken?

Tresore lassen sich sehr gut hinter Bildern, blinden Türen oder anderen großflächigen Wanddekorationen verstecken. Besonders raffinerte Verstecke wirken sich eher nachteilig aus. Potentielle Einbrecher könnten die Einrichtung bei der Suche nach dem Safe komplett verwüsten.

Auch die Auswahl des Verstecks für den Schlüssel sollte gut überlegt sein. Ist der Safe einmal ausgemacht, werden Einbrecher die Räume unsanft nach dem Schlüssel durchsuchen. Der dabei entstehende Schaden kann sehr hoch sein.

 

 


Wer baut renommierte Tresore?

Die Palette der Anbieter und Hersteller ist bunt gemixt. Dennoch empfiehlt sich der Kauf eines hochwertigen Markentresors. Die Stiftung Warentest stellte in der Vergangenheit im Tresor Test fest, dass besonders preiswerte Modelle nicht den gewünschten Schutz vor Einbruch und Feuer bieten.

Der Hersteller Hartmann Tresore hat sich mit einer breiten Produktpalette hochwertiger Safes zu einem Marktführer entwickelt. Er bietet nicht nur Tresore aller Ausführungen zur privaten und gewerblichen Nutzung an. Highlight sind neuerdings die personalisierten Modelle des Unternehmens. Mit einer hochwertigen, bunten HD-Fotografie wird aus dem tristen, grauen Wertschutzschrank ein ansprechender Einrichtungsgegenstand.

Ein Tresor von Burg Wächter zeichnet sich stets durch besonders intelligente Schließmechanismen aus. Bei einem Möbeltresor Test von Experten im Internet konnte der kompakte Smart Safe des Herstellers eindrucksvoll punkten. Er ist mit einem elektronischen Zahlenschloss mit frei programmierbarem Code ausgestattet und bietet auch Ordnern im A4-Format Platz. Der Burg Wächter Tresor besticht durch einfache Bedienbarkeit und ein ansprechendes Design.

Das Unternehmen Eisenbach Tresore bietet neben allen gängigen Tresortypen praktische und optisch gelungene Waffenschränke, die nicht nur ausreichend Platz für Lang- und Kurzwaffen vorsehen, sondern auch ein separates Regal-Abteil für Munition und Dokumente bereithalten. Beindruckend sind ebenfalls die Wandtresore der Firma. Der Eisenbach Tresor Format Wega 260 kann mit seinen kompakten Abmessungen mühelos hinter einem Wandbild verschwinden. Er besitzt komplett versenkte Schlösser und keine hervorstehenden Griffe oder Scharniere. Das macht einen Einbau besonders einfach und angenehm.

Im breiten Sortiment von Rottner Tresor fällt ein Schlüsselschrank besonders ins Auge. Er ist mit einem Schlüsselausgabesystem ausgestattet, das die Schlüssel der Firma nach Dienstschluss sicher aufbewahrt. Jeder Mitarbeiter hat seinen eigenen Code und damit nur Zugriff auf sein Fach und den ihm zugedachten Schlüssel. Der Schlüsselschrank hat große, gut leserliche Tasten und ist einfach zu bedienen.

Der Hersteller Hansa Tresor bietet neben diversen Wert- und Feuerschutztresoren exklusive Modelle für private Sammler an. Die äußere Hülle aus Klavierlack ist nur ein kleiner Vorgeschmack dessen, was den Besitzer im Inneren des Safes erwartet. Der Innenraum ist mit edlen Hölzern wie Zeder, Teak, Palisander oder auch Wurzelholz geschmackvoll ausgestattet. Auch Leder-Varianten werden angeboten. Ein ausgeklügeltes Lichtkonzept setzt die kostbaren Sammlungen dabei ins rechte Licht und betont die Exklusivität der verwendeten Materialien. Nützliche Extras wie integrierte Uhrenbeweger und versteckte Fächer runden das Design des Tresors ab.

 


Wo sollte ich einen Tresor kaufen (Online vs. Fachhandel)?

Tresore werden in allen gängigen Baumärkten in reicher Auswahl angeboten. Bequemer und praktischer ist es jedoch, im online einen Safe zu kaufen. Das Internet bietet optimale Vergleichsmöglichkeiten von Modellen und Preisen. Da teure Ladenmieten wegfallen, ist der gewünschte Tresor online meist auch günstiger zu haben als im Baumarkt. Hinzu kommt, dass du auch bei Onlinekäufen einen Anspruch auf das gesetzliche Rückgaberecht hast. Zudem erfolgt der Versand i. d. R. versichert, sodass mehr für einen Onlinekauf als für den Kauf eines Tresores im Fachhandel spricht.